Ich versuche seit einiger Zeit, möglichst oft Selbstgekochtes mit in die Arbeit zu nehmen. Das hat natürlich zum einen den Grund, dass es meist wesentlich günstiger ist, als beim nächsten Imbiss zu ordern oder den Bäcker zu belagern. Zum anderen ist es aber auch sehr viel gesünder und man kann am Abend zuvor auch einfach die doppelte Portion kochen und ist damit beim Lunch versorgt.
Um bei der ganzen Sache auch noch halbwegs elegant auszusehen habe ich mich auf die Suche nach einer hübschen Lunchbox gemacht, die mein treuer Begleiter werden möchte und dabei auch noch praktisch ist. Ziemlich schnell war klar, dass es eine Box von Monbento werden soll.
Monbento ist eine französische Firma, die kreative Bento-Boxen vertreiben und dafür auch jede Menge Zubehör anbieten. Dabei können die Boxen individuell zusammengestellt werden und es sind auch limitierte Designs für jeden Geschmack erhältlich.
Mir wurde freundlicherweise eine zweistöckige Monbento-Box vom sympathischen Onlineshop Use-Again zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank noch einmal dafür!
Der Shop hat sich auf nachhaltige und hochwertige Produkte für das tägliche Leben spezialisiert. Ihr findet dort zum Beispiel To Go-Becher, Einkaufstaschen oder Lunchboxen, alles davon nach den Grundsätzen des Umweltschutzes ausgewählt.
Um sie zu testen habe ich mir ein simples Mittagessen vorbereitet. Couscous, Omelette in Herzform und gebratenes Gemüse bestehend aus Zwiebeln, Paprika, frischen Tomaten und Kräutern. Das Schaumomelette habe ich heute übrigens erstmals in der Mikrowelle zubereitet, wie ich es auf einer Bento-Rezeptseite entdeckt habe. Dafür das Omelette anstatt in eine Pfanne einfach ca. 3 Minuten bei 700 Watt in einem Plastikgefäß in die Mikrowelle stellen, danach mit einem Keksausstecher in die gewünschte Form bringen. Das Ei wird nicht nur wunderbar fluffig, sondern ihr spart euch auch noch das Fett zum braten.
Die Box hat eine sehr hochwertige, edle Qualität und bereits beim Auspacken ist mir die tolle Haptik der Soft Touch-Oberfläche aufgefallen. Beide Behälter haben einen seperaten Deckel, der auch für die Mikrowelle geeignet ist. Außerdem war im Basic-Set ein Trennsteg und ein Gummiband enthalten, was die Box noch einmal zusammenhält (wobei die Box auch so bereits sehr gut schließt und einen zuverlässigen Eindruck macht). Zusätzlich ist die Alleskönner-Box auch noch spülmaschinenfest (<3) und frei vom gesundheitsschädlichen Stoff Bisphenol A, der leider häufig noch in Kunstoffprodukten zu finden ist.
Für mich persönlich ist die Monbento-Box ein absolutes Highlight und wird sich garantiert langfristig in Benutzung befinden. Kein Vergleich zu den Standard-Plastikboxen, die sonst erhältlich sind. Mit einem Preis von 27,90 € (aktuell auf Use-Again um 10% reduziert!) ist sie zwar etwas preisintensiver als die kleine Stiefschwester vom Supermarkt, aber durch Qualität, Style und Haltbarkeit gleicht sie das auf alle Fälle wieder aus!
Demnächst werde ich mir wohl auch noch Zubehör dazu bestellen, insbesondere die Backform, deren Größe an die Monbento-Box angepasst ist und die Soßenbehälter für Salatdressing usw. werden wohl bald auch zu meinem Fundus zählen. Und für die nächste Uni-Blockphase dann eventuell noch das passende Besteck, welches in der Box angebracht werden kann, wenn im Gegensatz zum Arbeitsplatz nicht immer eine Küche in der Nähe ist, in der man sich Gabeln mal eben ausleihen kann.
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Sonntag, 19. Mai 2013
Samstag, 16. März 2013
Unicorns Are Jerks.
Normalerweise bin ich wenig erfreut, wenn der Postbote mich am Samstag morgen um 8.00 Uhr aus dem Bett klingelt. Heute war es nach anfänglicher Verwirrung, was er denn wohl bringt, durchaus ein Grund zur Freude. Der Herzensjunge hat nämlich an mich gedacht und mir zum Ausgleich für die Klausur-Lernerei zwei wundervolle Malbücher geschickt. Malbücher für Erwachsene.

Coloring for Grown-Ups und Unicorns Are Jerks. Beide sind wohl bei Amazon erhältlich, wie ich auf Grund des Versandkartons ermitteln konnte. Call me Sherlock!
Weitere wundervolle Kategorien im Coloring for Grown-Ups-Malbuch neben Hipster or Homeless (und auch ein paar Seiten weiter Hipster or Hooker) sind zum Beispiel "Adulthood A to Z" (A = Anti Depressants, B = Bills). Unicorns are Jerks hingegen bringt die hinterhältige, glitzernde Wahrheit über Einhörner ans Tageslicht und lehrt dabei noch essentielle Moral-Basics. Wenn das nicht ziemlich viel für zwei Malbücher ist!
(Und wem das nicht reicht, es ist auch eine wunderbare Ablenkung zur Klausurvorbereitung. Viva La Procrastination!)
Sonntag, 1. April 2012
Breaking Bad
Die Story handelt von Walter White, einem hochintelligenten, aber unscheinbaren High School Chemielehrer, seiner schwangeren Frau Skyler und seinem körperlich behinderten Sohn. Walter erfährt nach einigen Untersuchungen, dass er an Lungenkrebs im Endstadium leidet. Da er nicht krankenversichert ist und als High School Lehrer ein eher mageres Einkommen hat, sieht er keine Möglichkeit, die Behandlung zu bezahlen oder seiner Familie im Fall seines Todes Geld zu hinterlassen und nicht einen Haufen Schulden, die durch eine Chemotherapie entstehen würden. Also beschließt er, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und das zu tun was er am Besten kann: Mit Chemikalien umgehen. In seinem Fall: Crystal Meth zu kochen. Ein ehemaliger Schüler von ihm, Jesse Pinkman, der selbst drogenabhängig ist, steigt bald ins Geschäft mit ein und die beiden verstricken sich immer tiefer in kriminelle Machenschaften.
Ausgestrahlt wurde die Serie 2011 zu unheiligen Sendezeiten auf ARTE, es bleibt momentan also nur die Möglichkeit, sich die DVDs zu holen. Die erste Staffel gibts allerdings schon für ca. 16 € im Onlinekaufhaus eurer Wahl (z.B. gesehen bei amazon).
Sonntag, 25. März 2012
Review: "Replay" von Benjamin Stein. Oder: Orwell 2.0

Der C.H.Beck-Verlag hat mir letzten Monat via Blogg dein Buch ein Exemplar des Romans "Replay" von Benjamin Stein zukommen lassen.
Über das Buch bin ich bereits in der Buchhandlung meines Vertrauens gestolpert und fast wäre es auf der Kassentheke gelandet, wäre mir nicht die gute alte Sybille Berg noch auf dem Weg begegnet. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich die Chance bekommen habe, das Buch für diese (übrigens wundervolle) Aktion zu ergattern.
Der Protagonist des Romans, Ed Rosen, ein erfolgreicher IT-Fachmann im besten Alter hat nur eine Sache, an der er sich stört: Sein Auge ist von Geburt an missgebildet. Für seinen Chef Matana ist das die einmalige Chance, Rosen zur Testperson seiner neu entwickelten Technologie "UniCom" zu küren, einem High Tech Augen-Implantat, das die digitale Revolution bedeutet. Die Funktionsweise dessen ist um einiges vielfältiger als beispielsweise bei einem Smartphone. Daten können gespeichert und beliebig abgespielt werden und Informationen können direkt "im Kopf" aufgerufen werden. Der Träger kann sich entscheiden, ob er lieber Zeit im "Replay" oder im realen Leben verbringt.
Rosen, der anfangs noch kritisch ist, nimmt am Projekt teil und wird nach und nach süchtig nach diesen neuen Möglichkeiten, die er insbesondere zur Erfüllung seines Sexlebens mit seiner Trainerin und Vertrauten Katelyn nutzt.
Der weitere Verlauf des Buches folgt der logischen Entwicklung eines solchen Produktes, immer mehr Menschen lassen sich ein Implantat einsetzen, die Umsätze der "Corporation" explodieren und die totale Transparenz der Gesellschaft ist Realität.
Ich habe mich (was selten vorkommt) ohne auch nur eine Rezension oder den Klappentext gelesen zu haben, an dieses Buch gesetzt. Vermutlich wäre mir der Einstieg einfacher gelungen, wenn ich wenigstens das genaue Thema gekannt hätte, da der Autor den Leser ziemlich ins kalte Wasser wirft. Der gesamte Roman ist aus Sicht des Protagonisten geschrieben, der die Geschichte im Rückblick erzählt und sich so nicht mit Erklärungen aufhält, sondern den Plot relativ straff mit (für ihn selbst) wichtigen Details erzählt.
Das Thema an sich ist alt, aber Dank Facebook, Twitter und Co aktuell wie nie, die komplette Transparenz der Gesellschaft, die totale Kontrollierbarkeit der Menschen ohne die Mögichkeit, sich "auszuloggen". Hier punktet der Autor, da ihm ein glaubhaftes Bild dieser Zukunftsvision gelungen ist, inklusive den Ewiggestrigen, die sich gegen diese Kontrolle stellen und von der Gesellschaft belächelt werden.
Interessant sind auch Details wie der Gastauftritt von Julian Assange, dem sein eigener Platz in der neuen Welt des Autors ein Platz zugewiesen wird oder die ständig wiederkehrende Metapher des Pans, die erst am Ende des Romans aufgelöst wird. Erwähnenswert sind auch die sehr subtilen Sexszenen, die nicht diesen platte-derben Ton an sich haben, der dabei oft entsteht.
Die durchaus glaubhaft gestaltete Zukunftsvision des Autors wird meiner Meinung nach nur von einem allzu abrupten Ende getrübt, bei dem ich das Gefühl hatte, Herr Stein hatte keine Muse mehr, die einzelnen Fäden, die er gestrickt hatte, zusammenzuführen. Vermutlich ein gewolltes "end with a bang", ich hätte mir aber wenigstens noch ein paar Informationen zum Verbleib der einzelnen Romanfiguren gewünscht. Ein weiterer Kritikpunkt wäre die schiere Überflutung des Lesers mit Metaphern an einigen Stellen des Buches. Teilweise hatte ich den Eindruck, der Autor hätte sich so darin verstrickt und dabei vergessen, was er eigentlich schreiben wollte. Da braucht es schon volle Konzentration, um hier noch folgen zu können. Da wäre ein weniger wohl mehr gewesen.
Insgesamt ist der recht kurze, sehr philosophische Roman aber durchaus lesenswert, insbesondere für Fans von düsteren Zukunftsprognosen à la Orwells "1984" oder Huxleys "Schöne neue Welt", bei denen sich Benjamin Stein durchaus einreihen darf.
Bekommen könnt ihr das Buch direkt beim Verlag oder in der Buchhandlung eures Vertrauens!
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