Posts mit dem Label bücher werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label bücher werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 16. März 2013

Unicorns Are Jerks.


Normalerweise bin ich wenig erfreut, wenn der Postbote mich am Samstag morgen um 8.00 Uhr aus dem Bett klingelt. Heute war es nach anfänglicher Verwirrung, was er denn wohl bringt, durchaus ein Grund zur Freude. Der Herzensjunge hat nämlich an mich gedacht und mir zum Ausgleich für die Klausur-Lernerei zwei wundervolle Malbücher geschickt. Malbücher für Erwachsene.



Coloring for Grown-Ups und Unicorns Are Jerks. Beide sind wohl bei Amazon erhältlich, wie ich auf Grund des Versandkartons ermitteln konnte. Call me Sherlock!

Weitere wundervolle Kategorien im Coloring for Grown-Ups-Malbuch neben Hipster or Homeless (und auch ein paar Seiten weiter Hipster or Hooker) sind zum Beispiel "Adulthood A to Z" (A = Anti Depressants, B = Bills). Unicorns are Jerks hingegen bringt die hinterhältige, glitzernde Wahrheit über Einhörner ans Tageslicht und lehrt dabei noch essentielle Moral-Basics. Wenn das nicht ziemlich viel für zwei Malbücher ist!

(Und wem das nicht reicht, es ist auch eine wunderbare Ablenkung zur Klausurvorbereitung. Viva La Procrastination!)

Mittwoch, 18. April 2012

Gewinnspiel an alle Bücherwürmer


Wie bereits angekündigt war ich eine der Glücklichen, die bei der Aktion Lesefreunde des Welttag des Buches teilnehmen durfte und gestern war es soweit. Ich habe mein Paket bei der Bibliothek meines Vertrauens abgeholt und sitze nun mit 30 Exemplaren von Siegfried Lenz "Schweigeminute" hier.

Was euch das interessiert? Es gibt 10 Exemplare für euch zu gewinnen!

Bitte hinterlasst einfach Name und EMail-Adresse als Kommentar, um in den Lostopf zu hüpfen. Teilnahmeschluss ist der 25.04.12 um 00:00 Uhr, ausgelost wird am Tag darauf. Einzige Voraussetzung ist, dass ihr regelmäßiger Leser des Blogs seid / werdet.

Wenn der ein oder andere Lust hat, würde ich mich übrigens auch über konstruktive Kritik für den Blog freuen, da ich demnächst vorhabe mehr Zeit darin zu investieren und euch das Ganze natürlich auch gefallen soll :)
Also einfach kurz schreiben, von was ihr mehr wollt und was euch auf den Senkel geht! Danke! <3


Liebst,

Anna

Sonntag, 25. März 2012

Review: "Replay" von Benjamin Stein. Oder: Orwell 2.0


Der C.H.Beck-Verlag hat mir letzten Monat via Blogg dein Buch ein Exemplar des Romans "Replay" von Benjamin Stein zukommen lassen.
Über das Buch bin ich bereits in der Buchhandlung meines Vertrauens gestolpert und fast wäre es auf der Kassentheke gelandet, wäre mir nicht die gute alte Sybille Berg noch auf dem Weg begegnet. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich die Chance bekommen habe, das Buch für diese (übrigens wundervolle) Aktion zu ergattern.

Der Protagonist des Romans, Ed Rosen, ein erfolgreicher IT-Fachmann im besten Alter hat nur eine Sache, an der er sich stört: Sein Auge ist von Geburt an missgebildet. Für seinen Chef Matana ist das die einmalige Chance, Rosen zur Testperson seiner neu entwickelten Technologie "UniCom" zu küren, einem High Tech Augen-Implantat, das die digitale Revolution bedeutet. Die Funktionsweise dessen ist um einiges vielfältiger als beispielsweise bei einem Smartphone. Daten können gespeichert und beliebig abgespielt werden und Informationen können direkt "im Kopf" aufgerufen werden. Der Träger kann sich entscheiden, ob er lieber Zeit im "Replay" oder im realen Leben verbringt.
Rosen, der anfangs noch kritisch ist, nimmt am Projekt teil und wird nach und nach süchtig nach diesen neuen Möglichkeiten, die er insbesondere zur Erfüllung seines Sexlebens mit seiner Trainerin und Vertrauten Katelyn nutzt.
Der weitere Verlauf des Buches folgt der logischen Entwicklung eines solchen Produktes, immer mehr Menschen lassen sich ein Implantat einsetzen, die Umsätze der "Corporation" explodieren und die totale Transparenz der Gesellschaft ist Realität.

Ich habe mich (was selten vorkommt) ohne auch nur eine Rezension oder den Klappentext gelesen zu haben, an dieses Buch gesetzt. Vermutlich wäre mir der Einstieg einfacher gelungen, wenn ich wenigstens das genaue Thema gekannt hätte, da der Autor den Leser ziemlich ins kalte Wasser wirft. Der gesamte Roman ist aus Sicht des Protagonisten geschrieben, der die Geschichte im Rückblick erzählt und sich so nicht mit Erklärungen aufhält, sondern den Plot relativ straff mit (für ihn selbst) wichtigen Details erzählt.
Das Thema an sich ist alt, aber Dank Facebook, Twitter und Co aktuell wie nie, die komplette Transparenz der Gesellschaft, die totale Kontrollierbarkeit der Menschen ohne die Mögichkeit, sich "auszuloggen". Hier punktet der Autor, da ihm ein glaubhaftes Bild dieser Zukunftsvision gelungen ist, inklusive den Ewiggestrigen, die sich gegen diese Kontrolle stellen und von der Gesellschaft belächelt werden.
Interessant sind auch Details wie der Gastauftritt von Julian Assange, dem sein eigener Platz in der neuen Welt des Autors ein Platz zugewiesen wird oder die ständig wiederkehrende Metapher des Pans, die erst am Ende des Romans aufgelöst wird. Erwähnenswert sind auch die sehr subtilen Sexszenen, die nicht diesen platte-derben Ton an sich haben, der dabei oft entsteht.

Die durchaus glaubhaft gestaltete Zukunftsvision des Autors wird meiner Meinung nach nur von einem allzu abrupten Ende getrübt, bei dem ich das Gefühl hatte, Herr Stein hatte keine Muse mehr, die einzelnen Fäden, die er gestrickt hatte, zusammenzuführen. Vermutlich ein gewolltes "end with a bang", ich hätte mir aber wenigstens noch ein paar Informationen zum Verbleib der einzelnen Romanfiguren gewünscht. Ein weiterer Kritikpunkt wäre die schiere Überflutung des Lesers mit Metaphern an einigen Stellen des Buches. Teilweise hatte ich den Eindruck, der Autor hätte sich so darin verstrickt und dabei vergessen, was er eigentlich schreiben wollte. Da braucht es schon volle Konzentration, um hier noch folgen zu können. Da wäre ein weniger wohl mehr gewesen.

Insgesamt ist der recht kurze, sehr philosophische Roman aber durchaus lesenswert, insbesondere für Fans von düsteren Zukunftsprognosen à la Orwells "1984" oder Huxleys "Schöne neue Welt", bei denen sich Benjamin Stein durchaus einreihen darf.
Bekommen könnt ihr das Buch direkt beim Verlag oder in der Buchhandlung eures Vertrauens!


BTW: Follow my blog with Bloglovin

Dienstag, 6. März 2012

Welttag des Buches - Buch-Schenker!

Auf der Seite des Welttag des Buches 2012 konnte man sich bis zum 20.02.12 als "Buch-Schenker" bewerben und aus einer Liste von 25 Buchtiteln seinen Favoriten auszuwählen. In meinem Fall war das "Schweigeminute" von Siegfried Lenz, von dem ich Mitte April 30 Exemplare bekommen werde, um sie an eher lesefaule Freunde und Bekannte zu verteilen.
Ich bin davon absolut begeistert und umso mehr davon, dass ich heute die Bestätigungsmail im Posteingang hatte!

Die Aktion wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und deutschen Buchverlagen ins Leben gerufen und die Idee dahinter ist folgende:

33.333 Lese-Fans konnten sich bis zum 20. Februar 2012 hier online bei der Aktion „Lesefreunde“ registrieren und aus einer Liste von 25 Büchern einen Titel wählen, den sie verschenken möchten. Jeder Schenker erhält dann ein Paket mit 30 Exemplaren des von ihm gewählten Titels. Die Auswahl umfasst Lese-Spaß mit seinen vielfältigen Seiten. Die Buchtitel werden kostenlos von den beteiligten Verlagen zur Verfügung gestellt. [...]
„Lesefreunde“ will Menschen bewegen, ihr Lesevergnügen zu teilen und weiter zu verbreiten. Zugleich soll mit dem Buchgeschenk eine Einladung ausgesprochen werden, das Erlebnis Lesen für sich neu oder wieder zu entdecken.




Sobald ich die Bücher in den Händen halte wird es natürlich auch für euch hier auf dem Blog die Möglichkeit geben, Exemplare davon zu ergattern!

Dienstag, 24. Januar 2012

David Benioff: Stadt der Diebe

Wer sich noch an meinen "Bücherregal-Post" erinnert, erahnt vielleicht, was ich neben Skyrim, Arbeiten und Bloggen sonst so mache.

Mein letztes Buch, von dem ich finde, dass es mehr Aufmerksamkeit verdient hat, war dabei der teilweise autobiographische Roman "Stadt der Diebe" von David Benioff.

Das Buch erzählt die Geschichte von zwei jungen Männern, die im Leningrad des 2. Weltkrieges von einem Oberst die Aufgabe bekommen, 12 Eier zu besorgen. Was erstmal nach komischer Story klingt, entpuppt sich als manchmal romantisch, manchmal schockierend, aber in jedem Fall immer spannend.

Die Stadt wird zu dieser Zeit von deutschen Truppen belagert, die das Ziel haben, die Bewohner systematisch auszuhungern. Und so scheint es zunächst wie ein Ding der Unmöglichkeit, 12 Eier zu beschaffen in einer Stadt, in der reihenweise Menschen an Mangelernährung sterben. Andererseits blüht den beiden Protagonisten die Erschießung, sollten sie diese Aufgabe nicht innerhalb einer Woche abschließen. Immer wieder schimmert ein wenig Hoffnung durch, während sich das ungleiche Paar durch die trostlose Stadt schlägt und am Ende verschlägt es sie an Orte, mit denen keiner von Beiden gerechnet hätte.

Das Buch zeigt nicht nur die äußeren Zustände des Krieges, sondern auch sehr eindringlich die innere Verrohung der Menschen, die sich in ihrer Not von Buchleim oder Menschenfleisch über Wasser zu halten versuchen. Es bleibt dabei aber ein Abenteuerroman - kein Splatter-Schmöker - und bietet eine spannende und unterhaltsame Lektüre bis zur letzten Seite.


Vergleichbar mit: "Die Bücherdiebin" (, "Drachenläufer" (, "Der Schatten des Windes" (

Sonntag, 11. September 2011

My Library





Photobucket


Ein kleiner Ausschnitt aus meiner Mini-Bibliothek. Nach Farben sortiert weil ich schon in der Arbeit immer nach Alphabet sortieren musste und weil es einfach schöner aussieht.

Mein letztes Buch von dem ich wirklich begeistert war ist "Das Geisterhaus" von Isabel Allende. Die Story klingt lame, Familiengeschichte über vier Generationen in Chile, allerdings haben es diese Geschichten in sich und jede einzelne Figur im Buch wird so authentisch dargestellt, dass man stundenlang in die Welt zwischen Revolution, Telekinese, Gewalt, Verrat und Liebe eintauchen kann.
Demnächst werde ich mir auf jeden Fall noch den Film dazu ansehen.

Was sind eure letzten Lieblingsbücher? Oder habt ihr eher "das Eine"? Bei mir ist grundsätzlich immer das letzte Beste das Lieblingsbuch, kann sich also ziemlich schnell ändern und eigentlich müsste ich mindestens 10 Bücher nennen, wenn mich wer nach dem besten Buch frägt, dass ich je gelesen habe. Man hats nicht immer leicht! ;)
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...